Oesterreichs Energie Kongress 2021

Digitale Technologien in der Energiewirtschaft verstärken auch die Angriffsmöglichkeiten und die Fälle von Cyberkriminalität nehmen zu. Im Rahmen des Oesterreichs Energie Kongress 2021 wurde diskutiert, wie der Sektor mit dieser Entwicklung gegenwärtig und in Zukunft umgehen sollte.

CEO Ali Carl Gülerman als Diskussionsteilnehmer sieht die E-Wirtschaft in Sachen Cybersecurity gut vorbereitet. Die Branche habe erkannt, dass es sich um ein strategisches Thema handle. Wesentlich sei heute die Cyber-Resilienz, die Widerstandsfähigkeit gegenüber Attacken aus dem digitalen Raum.

Bei professionellen Angriffen würden meist Monate zwischen der Infiltration der IT-Systeme und dem tatsächlichen Hack vergehen, erklärt der Geschäftsführer. Dieser Angriff erfolge zu einem Zeitpunkt, der für das betroffene Unternehmen kritisch ist, etwa knapp vor einer Aufsichtsratssitzung, fügt Gülerman hinzu:

„Da muss das Unternehmen schnell reagieren und ist dann etwa für eine Erpressung möglicherweise leichter zugänglich.“

Technische Vorkehrungen alleine würden jedoch keinen ausreichenden Schutz bieten. Ebenso wichtig sei die Ausrichtung der Unternehmensprozesse sowie die laufende Schulung der Mitarbeiter durch den Ansatz „Produkt – Prozess – Menschen“, dem auch Radar Cyber Security nachgeht.

Paneldiskussion -Videozusammenfassung

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Diskussionsteilnehmer neben Ali Gülerman waren:

– Sita Mazumder, Professorin für Informatik und Wirtschaft an der Hochschule Luzern

– Michael Marketz, Vorsitzender des Ausschuss Forschung & Innovation bei Oesterreichs Energie

– Cem Karakaya, Experte für Internetkriminalität und IPA-Sekretär Verbindungsstelle München